Darum wird das Thema Backen ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Backen ist eine der wenigen Erwachsenenarbeiten, bei denen ein Kind fast von Anfang an richtig mitmachen kann: schütten, rühren, kneten und warten. Alles ist zu sehen, zu riechen und verändert sich. Aus Mehl und Wasser wird Teig, aus Teig werden Brötchen, und die Küche wird warm. Ein Buch übers Backen lässt das Kind die Verwandlung Schritt für Schritt verfolgen und diejenige oder derjenige sein, der weiß, wie es geht. Darin liegt auch etwas Beruhigendes. Ein Rezept hat eine Reihenfolge, und am Ende gibt es etwas, das man anderen anbieten kann.
Von der Schüssel auf den Kuchenteller
Ein Backbuch kann viel mehr enthalten als ein Rezept. Der Teig kann so stark aufgehen, dass er das Geschirrtuch anhebt und über den Rand kriecht. Das Kind kann heimlich eine Torte für Papas Geburtstag backen und sie im Kühlschrank hinter der Milch verstecken. Es kann ein früher Morgen in einer Backstube werden, in der das Kind Brote formt, während die Stadt noch schläft. Oder ein Blech Hefeschnecken, das für das ganze Treppenhaus reicht, sodass das Kind bei allen Nachbarn klingeln darf.
Backen liefert auch Bilder zum Zeigen: kleine Hände im Teig, ein Ofenfenster, hinter dem langsam etwas wächst, eine Mehlwolke, wenn die Tüte auf den Boden fällt.
Wessen Küche, wessen Rezept?
Überleg, mit wem das Kind meistens backt und was ihr gern macht. Zimtschnecken, Marmorkuchen, Vanillekipferl im Advent oder ein Gebäck, das die Oma aus ihrer alten Heimat mitgebracht hat – genau solche Details machen das Buch zu eurem. Erzähl, welche Aufgabe das Kind am liebsten übernimmt: Eier aufschlagen, mit Eigelb bepinseln, Hagelzucker streuen. Ein Geschwisterkind, das vom Teig nascht, wenn keiner hinsieht, wird gern zu einer lustigen Nebenfigur. Habt ihr einen festen Backtag, etwa den Samstagvormittag oder das erste Adventswochenende, kann das Buch genau dann spielen.
Mehl, Messbecher und Kostproben
Ein Zweijähriges bekommt Düfte und Bewegungen: rühr, rühr, klopf, klopf, warmes Brötchen. Kindergartenkinder sehen gern zu, wie alles in der richtigen Reihenfolge passiert, ein Schritt pro Seite. In der Altersgruppe 6–9 darf etwas schiefgehen – zu wenig Zucker, ein vergessener Ofen – und das Kind findet eine Lösung. Ältere Kinder ab 10 können einen Backwettbewerb bekommen, spannend bis zum letzten Bissen der Jury.
Danach lässt sich ganz leicht etwas aus dem Buch wirklich nachbacken. Lass das Kind mit dem Messbecher abmessen und sehen, dass zwei halbe Tassen eine ganze ergeben. Und zeig ruhig, warum der Teig wächst: Hefe besteht aus winzigen lebenden Pilzen, die vom Zucker fressen und dabei Gasbläschen bilden, und genau diese Bläschen machen das Brötchen luftig.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Backen wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Die Schürze ist zu groß, also krempelt Oma sie zweimal um und bindet dir eine Schleife auf den Rücken. Auf der Arbeitsplatte steht alles bereit: eine Schüssel, ein Schneebesen, Eier im Karton und eine Dose Zimt, an der du zuerst schnuppern darfst. „Heute bist du der Bäcker“, sagt Oma. „Ich bin nur die Gehilfin.“ Du schlägst das erste Ei auf. Ein bisschen Schale fällt mit hinein, aber du fischst sie mit einem Löffel wieder heraus. Die Butter ist weich, der Zucker knirscht beim Rühren. Dann öffnest du die Blechdose im Regal, um die Ausstecher zu holen – und dort, zwischen den Lebkuchenmännern, liegt ein gefalteter Zettel mit verschnörkelter Schrift. „Für alle, die in dieser Küche backen“, steht da. „Das geheime Rezept gibt es wirklich. Aber lesen darf es nur, wer alle drei Zutaten findet.“










