Darum wird das Thema Geheimmission ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Etwas zu wissen, das sonst niemand weiß, ist für ein Kind ein starkes Gefühl. Geheimmissionen bauen genau darauf: ein Code, ein Zeichen, ein Ort, an dem man einen Kontakt trifft. Ein Buch über eine Geheimmission lässt das Kind schleichen, Hinweise deuten und die Aufgabe erledigen, ohne dass irgendwer etwas merkt. Es trainiert Aufmerksamkeit und Fantasie zugleich. Und weil der Auftrag oft darin besteht, heimlich etwas Nettes zu tun, darf sich das Kind gleichzeitig pfiffig und wichtig fühlen.
Aufträge, von denen niemand erfahren darf
Eine Geheimmission kann groß oder ganz klein sein. Das Kind kann den Auftrag bekommen, ein Paket ungesehen zum Nachbarn zu bringen, einen Code zu knacken, der zu einem versteckten Geschenk führt, die Küche in eine Überraschungsparty zu verwandeln, bevor jemand nach Hause kommt, oder herauszufinden, wer die kleinen netten Zettel in die Briefkästen der Straße steckt. Die Ausrüstung gehört dazu: ein Fernglas, ein Stift mit unsichtbarer Tinte, ein Notizblock mit Decknamen. Der Auftrag kann auch darin bestehen, etwas zu beschützen, etwa eine Hütte, die die großen Kinder nicht finden dürfen.
Deckname und Hauptquartier
Frag dein Kind, wie es als Agentin oder Agent heißen würde, und schreib es auf. Das Hauptquartier kann der Ort sein, an dem sich das Kind gern versteckt: unter der Treppe, im Kleiderschrank, hinter dem Sofa. Ein Geschwisterkind kann Partner sein und ein Elternteil die Chefin, die nur als Stimme im Walkie-Talkie zu hören ist. Hat das Kind gerade selbst etwas heimlich gemacht, etwa ein Geschenk vorbereitet, passt das wunderbar als Auftrag im Buch. Erwartet die Familie ein Baby, gibt es die Idee Der geheime Auftrag für große Geschwister.
Die Jüngsten flüstern und schleichen gern, und der Auftrag kann sein, einen Teddy zu verstecken, bis ihn jemand findet. Kindergartenkinder schaffen ein paar einfache Hinweise hintereinander, am besten als Bilder statt als Wörter. Schulkinder können in der Geschichte echte Codes lösen, und wer zehn oder älter ist, freut sich über einen Doppelagenten, eine falsche Spur und eine letzte Seite, die alles auf den Kopf stellt.
Knackt den Code gemeinsam
Der einfachste Code verschiebt jeden Buchstaben um einen Schritt im Alphabet: A wird B, B wird C und so weiter. Ein anderer Code tauscht Buchstaben gegen Zahlen: 1 ist A, 2 ist B. Schreibt euch nach dem Lesen gegenseitig eine Nachricht und lasst das Kind sie entschlüsseln. Wer mag, schreibt auch mit Zitronensaft auf Papier. Wird das Papier vorsichtig erwärmt, von einem Erwachsenen, färbt sich die Schrift braun und wird sichtbar.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über eine Geheimmission wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Es ist Viertel nach sieben am Abend, als du es findest. Es klebt mit Klebeband an der Unterseite der Schreibtischschublade, ein kleines, gefaltetes Papier. Vorsichtig faltest du es auseinander. Da stehen keine Wörter, nur Buchstaben: LPNN IFS. Du starrst lange darauf. Dann fällt dir ein, was deine Agentenlehrerin gesagt hat: „Manchmal ist jeder Buchstabe einen Schritt weitergerückt.“ Du nimmst einen Stift und schreibst das Alphabet unten aufs Papier. L wird K. P wird O. N wird M, und noch einmal M. KOMM. Du machst mit dem nächsten Wort weiter, und es wird HER. Du drehst den Zettel um. Dort steht mit Bleistift eine Uhrzeit, 21 Uhr, und ein kleiner Pfeil, der zu deinem Fenster zeigt und zum dunklen Garten dahinter. Irgendwo da draußen, unter dem Apfelbaum, blinkt etwas auf. Einmal, zweimal, und dann ist es wieder dunkel.










