Darum wird das Thema Schatzsuche ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Eine Schatzsuche ist ein Abenteuer, das Kinder wirklich erleben können, und deshalb fühlt sie sich so nah an. Es gibt Hinweise, Umwege und ein Ziel, von dem man nicht weiß, was darin steckt. Ein Buch über eine Schatzsuche lässt das Kind der Spur Schritt für Schritt folgen, nachdenken, sich irren und den richtigen Weg finden. Jede Doppelseite wird zu einem neuen Rätsel. Die Spannung liegt weniger im Schatz selbst als darin, dass das Kind die Hinweise versteht, und genau dieses Gefühl bleibt hinterher.
Hinweise und Umwege
Gesucht wird zu Hause, im Wald, am Strand oder quer durch eine ganze Stadt. Das Kind kann Pfeilen aus Tannenzapfen folgen, ein Rätsel lösen, das man nur versteht, wenn man weiß, was Oma immer sagt, eine Dose unter einem großen Stein ausgraben oder Hilfe von einem Vogel bekommen, der gesehen hat, wo der Schlüssel gelandet ist. Besonders schön wird es, wenn der Schatz sich als etwas Unerwartetes herausstellt: ein altes Foto, ein neuer Freund, eine Feier. Die Karte kann eine eigene Seite bekommen, mit Kreuz, gepunkteten Linien und dem einen oder anderen Seeungeheuer am Rand.
Orte, die das Kind wiedererkennt
Je mehr von der eigenen Welt des Kindes darin vorkommt, desto lustiger wird es. Schreib den Garten auf, das Treppenhaus oder das Ferienhaus, und gib Hinweise, die genau dorthin gehören: unter dem Teppich im Flur, hinter der alten Eiche. Ein Geschwisterkind kann Rivale oder Helferin sein. Hat das Kind auf einer Geburtstagsfeier schon einmal eine Schatzsuche mitgemacht, ist das ein guter Keim für die Geschichte. Leg auch fest, wer den Schatz versteckt hat: vielleicht ein Onkel, der Rätsel liebt, oder eine Nachbarin, die man nie zu Gesicht bekommt.
Kleine Kinder müssen nur suchen und finden: kuckuck, da ist er. Kindergartenkinder schaffen drei oder vier Hinweise hintereinander, vor allem, wenn die Bilder einen Wink geben. Schulkinder mögen Rätsel, die echte Wortspiele sind, und die Ältesten freuen sich, wenn sich ein Hinweis als Falle entpuppt, die die Suche länger und kniffliger macht. Möchte das Kind lieber Meer und Schiffe, passen die Piraten.
Macht eure eigene Schatzsuche
Nach dem Lesen könnt ihr zu Hause eine Schatzsuche veranstalten. Fünf Zettel reichen. Schreibt oder malt auf jeden den Hinweis zum nächsten Versteck, und lasst den letzten zu etwas Kleinem führen: einem Päckchen Rosinen, einem Bild, dem Buch selbst. Nach einer Weile will das Kind oft lieber selbst eine Suche für euch vorbereiten. Hinweise, die sich reimen, machen beim Vorlesen besonders viel Spaß.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über eine Schatzsuche wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Der erste Hinweis liegt in der Frühstücksschüssel. Als du den letzten Löffel Haferbrei gegessen hast, tauchen am Boden Buchstaben auf, mit Filzstift geschrieben: „Wo die Äpfel im Winter schlafen.“ Du denkst nach. Äpfel, die schlafen? Dann verstehst du. Du rennst hinunter in den Keller, wo die Kisten mit den Äpfeln im Regal stehen und süß duften. Unter der obersten Kiste klebt ein neuer Zettel. „Gut. Der nächste Ort ist an einem Tag nass und am anderen trocken.“ Du gehst hinaus in den Garten und stellst dich an die Regentonne, aber sie ist voller Wasser, und da ist nichts. Du schaust auf die Gießkanne, die daneben steht. Leer. Und ganz unten in der Kanne liegt ein kleiner Schlüssel aus Messing, mit einem blauen Band und einer Zahl, die du kennst, aber nicht ganz zuordnen kannst.










