Darum wird das Thema Chanukka ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Chanukka ist ein Lichterfest, das acht Abende dauert, und an jedem Abend kommt eine Kerze dazu. Es ist ein Fest, das Kinder mit den Augen verfolgen können: Der Leuchter wird heller und heller, bis alle acht Kerzen brennen. Dazu kommen der Dreidel, Krapfen und Kartoffelpuffer aus der Pfanne, Schokoladenmünzen und Lieder. Ein Buch über Chanukka lässt ein jüdisches Kind in Deutschland, Österreich, Luxemburg oder der Schweiz sein eigenes Fest in einem Bilderbuch sehen, sich selbst am Fenster, in dem der Leuchter steht. Für Kinder, die nicht Chanukka feiern, ist es eine warme Art, das Fest kennenzulernen.
Acht Abende, acht Kapitel
Die Form von Chanukka passt wunderbar zu einem Bilderbuch: acht Abende, von denen jeder sein eigenes Ereignis bekommen kann. Das Kind kann die Kerzen anzünden, mit Geschwistern und Cousins um Schokoladenmünzen Dreidel spielen, mit Oma Latkes braten und eine Kerze suchen, die genau dann verschwunden ist, wenn man sie braucht. Ein Abend kann vom Schenken handeln: eine Schokoladenmünze für ein neues Kind in der Klasse oder ein Besuch bei einem Nachbarn, der sonst allein feiern würde.
Die Geschichte kann auch in die Vergangenheit reisen, in die Stadt, in der das Öl einst viel länger reichte, als irgendjemand gedacht hatte.
Der Leuchter bei euch zu Hause
Schreib hinein, wie eure Familie feiert: wer anzündet, welche Lieder ihr singt, was in der Pfanne brutzelt, ob es Geschenke gibt und an welchem Abend. Habt ihr einen besonderen Leuchter, vielleicht geerbt, beschreib, wie er aussieht und in welchem Fenster er steht. Viele stellen ihn so auf, dass man ihn von der Straße aus sieht, damit das Licht mit anderen geteilt wird.
Feiert ihr Chanukka und Weihnachten, oder hat die Familie Wurzeln in mehreren Ländern, kann die Geschichte all das aufnehmen. Die ganze Familie, das Haustier eingeschlossen, kann auf den Bildern dabei sein.
Was der Dreidel erzählt
Chanukka erinnert daran, wie der Tempel in Jerusalem vor mehr als zweitausend Jahren neu geweiht wurde. Der Überlieferung nach gab es nur Öl für einen Tag, doch die Lampe brannte acht Tage lang. Deshalb werden acht Abende lang Kerzen angezündet, und man isst in Öl Gebackenes. Auf den vier Seiten des Dreidels stehen hebräische Buchstaben, die zusammen ungefähr „Ein großes Wunder geschah dort“ bedeuten. Das Fest richtet sich nach dem jüdischen Kalender und fällt deshalb jedes Jahr auf ein anderes Datum, meistens in den Dezember.
Für die Kleinsten reichen die Kerzen und das Zählen. Kindergartenkinder lieben den Dreidel, das Warten auf den nächsten Abend und das Nachzählen, wie viele Kerzen heute brennen dürfen, und Schulkinder können die ganze Geschichte hören. Spielt nach dem Vorlesen Dreidel, mit Rosinen, Nüssen oder Schokoladenmünzen als Einsatz.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über Chanukka wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Es ist der fünfte Abend, und du hast den ganzen Tag an den Fingern gezählt. Draußen ist es schon dunkel, obwohl es erst Nachmittag ist, und im Fenster spiegelt sich die Küche, in der es in der Pfanne zischt. Jemand reicht dir die Streichhölzer – heute darfst du die Dienerkerze anzünden, die ein bisschen höher steht als die anderen. Du hältst die Hand ganz ruhig. Die Flamme fasst. Mit der Dienerkerze zündest du die anderen an, eine nach der anderen, bis fünf kleine Flammen in einer Reihe flackern. Alle singen. Es duftet nach Öl und Zucker. Doch als du die Dienerkerze zurück in den Leuchter stellst, siehst du etwas auf der anderen Seite der Scheibe. Einen kleinen Kreisel, nicht größer als ein Daumen, der sich ganz von allein draußen auf dem verschneiten Fensterbrett dreht. Er bleibt stehen. Und der Buchstabe, der nach oben zeigt, ist keiner der vier, die sonst auf einem Dreidel stehen.










