Darum wird das Thema Weihnachten ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Weihnachten hat mehr Rituale als fast jede andere Zeit im Jahr, und Kinder lieben Rituale. Die Kerzen am Adventskranz, die eine nach der anderen angezündet werden, der Duft nach Plätzchen, der Baum, der hereingetragen wird, die Stiefel vor der Tür am Nikolaustag, das Christkind oder der Weihnachtsmann an Heiligabend. Alles folgt einer Ordnung, die dein Kind kennt und auf die es warten kann. Ein Weihnachtsbuch mit deinem Kind als Hauptfigur webt eure Traditionen in ein Abenteuer, vielleicht mit einem Weihnachtsmann, der Hilfe braucht. Am schönsten ist es im Advent, wenn das Warten am längsten und die Abende am dunkelsten sind.
Was kann vor Heiligabend passieren?
Eine Weihnachtsgeschichte kann lange vor dem großen Tag beginnen: mit dem Adventskalender, dem Plätzchenbacken, dem Krippenspiel in der Kita, einem Wunschzettel, der rechtzeitig losgeschickt werden muss. Dann kann sie eine Wendung nehmen – ein Weihnachtsmann, der seine Liste verloren hat, ein Rentier, das in einer Schneewehe feststeckt, ein Päckchen, das im falschen Haus gelandet ist und bis zum Abend ankommen muss. Eine ruhigere Spur ist das Warten selbst: ein Kind, das Türchen öffnet, Tage zählt und versucht, wach zu bleiben, um den Weihnachtsmann zu sehen.
Am liebsten endet das Buch dort, wo sich Weihnachten am meisten nach Weihnachten anfühlt: in einem warmen Zimmer mit Lichtern in den Fenstern und jemandem, der an die Tür klopft. Die Idee Die verschwundene Liste des Weihnachtsmanns spinnt genau das weiter.
Euer Weihnachten, nicht irgendeins
In vielen Familien ist Heiligabend am 24. Dezember der große Abend, aber jede feiert auf ihre Weise. Schreib auf, wie es bei euch aussieht: ob ihr zu Hause seid oder bei der Verwandtschaft, was auf den Tisch kommt, ob das Christkind die Geschenke bringt oder der Weihnachtsmann klingelt. Nimm Geschwister mit, Cousins und Cousinen, einen Opa, der immer im Sessel einschläft, oder einen Hund, der ein Würstchen stibitzt.
Feiert dein Kind Weihnachten in zwei Zuhausen, kann die Geschichte beide aufnehmen. Hat die Familie Wurzeln in einem Land, in dem man erst am ersten Weihnachtstag beschert oder ganz andere Gerichte isst, kann das Buch dem folgen.
Vom Christkind bis zu den Sternsingern
Für die Jüngsten ist Weihnachten Licht, Glitzer und ein Päckchen zum Aufreißen, und kurze gereimte Zeilen passen wunderbar. Kindergartenkinder glauben meist fest an das Christkind oder den Weihnachtsmann und wünschen sich, dass es ihn in der Geschichte wirklich gibt. Schulkinder bekommen ein Abenteuer mit Karte und Uhr, die Älteren ein Rätsel, das dein Kind als Erstes löst.
Etwas zum Erzählen danach: Am 6. Januar ziehen vielerorts die Sternsinger als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus, und in vielen Familien bleibt der Baum bis dahin stehen. Frag dein Kind, welche Weihnachtstradition es am liebsten mag und ob es eine neue gibt, mit der ihr anfangen wollt.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über Weihnachten wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
In der Nacht ist Schnee gefallen. Als du die Haustür öffnest, ist die Treppe unter einer weißen, flauschigen Decke verschwunden, und alles ist so still, dass du deinen eigenen Atem hörst. Du trägst eine Dose mit Plätzchen und einer Möhre, denn so macht ihr das: Wer in diesen Nächten unterwegs ist, soll etwas abbekommen. Mit der Dose in beiden Händen stapfst du zum Schuppen, und der Schnee knirscht unter deinen Stiefeln. Auf halbem Weg bleibst du stehen. Vor dir im Schnee verläuft eine Spur. Kleine Fußabdrücke, nicht größer als deine, die mitten im Nirgendwo anfangen und an der Schuppentür enden. Die Tür steht einen Spalt offen. Drinnen leuchtet eine Laterne, und jemand murmelt vor sich hin. „Vierhundertzwölf, vierhundertdreizehn … Nein. Nein, nein, nein. Sie ist weg.“ Es klingt nach jemandem, der etwas sehr, sehr Wichtiges verloren hat.










