Darum wird das Thema Vatertag ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Der Vatertag ist einer der wenigen Tage, an denen dein Kind selbst schenken darf, statt beschenkt zu werden. Das ist etwas Großes: ein Päckchen verstecken, ein Geheimnis für sich behalten, ein Tablett hereintragen, ohne etwas zu verschütten. Ein Buch, in dem dein Kind den Tag plant und gestaltet, lässt es sich geschickt und großzügig fühlen. Gleichzeitig wird es etwas, das Papa Jahr für Jahr vorlesen kann – und sich dabei selbst von einem gemeinsamen Tag erzählen hört. Das Buch passt genauso für einen Bonuspapa, einen Opa oder eine Familie mit zwei Papas.
Vom Frühstückstablett bis zum Abendspaziergang
In Deutschland fällt der Vatertag auf Christi Himmelfahrt, einen Feiertag im Mai oder Anfang Juni, in Österreich auf den zweiten Sonntag im Juni, in der Schweiz auf den ersten Sonntag im Juni und in Luxemburg auf den ersten Sonntag im Oktober. Das gibt der Geschichte ihre Jahreszeit: ein langer Frühsommertag oder, in Luxemburg, ein goldener Herbsttag, der früh beginnt und sich draußen fortsetzt.
Das Buch kann mit dem Frühstück im Bett beginnen und dann weiterziehen – zu einer Schatzsuche nach einem geheimen Päckchen, einem Vogelhäuschen, das im Schuppen zusammengezimmert wird, einem Spaziergang mit Taschenlampen, wenn es endlich dunkel wird, einem Abend, an dem Papa das Lieblingsspiel deines Kindes lernt und haushoch verliert.
Hat Papa ein eigenes Hobby – Vögel, Fußball, Brot, das über Nacht geht –, kann daraus das Abenteuer des Tages werden, bei dem dein Kind ausnahmsweise am meisten weiß.
Papas Eigenheiten
Was das Buch zu eurem macht, sind die kleinen Dinge. Was macht ihr zwei, wenn ihr allein zu Hause seid? Hat Papa einen Witz, den er immer erzählt, eine Mütze, die er nie absetzt, ein Gericht, das er jeden Freitag kocht? Schreib es auf. Geschwister oder der Hund können dabei sein, wenn sie dazugehören. Sagt dein Kind etwas anderes als Papa, etwa einen Spitznamen oder ein Wort aus einer anderen Sprache, schreib es genau so.
Soll das Buch ein Geschenk von deinem Kind sein, findest du mehr dazu unter Vatertag.
Vorlesen – und zurücklesen
Die Jüngsten bekommen kurze Sätze mit Wiederholungen: Papa schläft, du schleichst, Papa wacht auf. Kindergartenkinder folgen der Schatzsuche Hinweis für Hinweis, während Schulkinder gern einen Knoten in der Geschichte haben, etwas, das schiefgeht und in letzter Sekunde gerettet wird.
Ein größeres Kind kann das Buch Papa selbst vorlesen. Daraus wird eine ganz eigene Tradition: Das Kind liest, der Erwachsene hört zu. Frag danach, was Papa nach Meinung deines Kindes am allerbesten kann. Die Antwort ist selten die, mit der man rechnet. Leg das Buch dann zusammen mit den Bildern und Karten von diesem Tag in eine Kiste, dann ist alles beisammen, wenn dein Kind groß ist.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über den Vatertag wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Draußen dämmert es gerade erst. Du schleichst auf Socken über den Boden und steigst über das Brett vor dem Badezimmer, das immer knarrt. In der Küche steht alles, was du gestern Abend bereitgestellt hast: ein Tablett, ein Glas Saft, zwei Scheiben Brot und eine Karte, die du selbst gemalt hast. Du streichst Butter darauf, legst Käse darüber und noch eine Gurkenscheibe, sicher ist sicher. Der Kühlschrank summt, sonst ist das Haus ganz still. Als du das Tablett hochheben willst, merkst du etwas Seltsames. Die Karte liegt nicht mehr da, wo du sie hingelegt hast. Stattdessen liegt dort ein kleiner Zettel, in der Mitte gefaltet. „Das echte Geschenk ist versteckt“, steht da in krakeliger Schrift. „Folge den Hinweisen. Weck Papa nicht.“ Aus dem Schlafzimmer kommt ein langes Schnarchen. Viel Zeit hast du nicht.










